Röttgen mit Blick voraus ins 19te Jahrhundert

Nachdem nun gestern eine Kürzung der Einspeisevergütung von 15% vorgestellt wurde, herrscht eine gewisse Klarheit darüber, dass sich die Bundesregierung im Bereich Energieversorgung in Deutschland eher rückwärts als vorwärts gewandt sieht. Während Röttgen sich so darum kümmert, dass Deutschland in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte an Boden verliert propagiert Frau Merkel, dass neue Kohlekraftwerke ein Exportschlager werden könnten. Da fragt man sich dann schon, in welchem Jahrhundert wir eigentlich leben.

Zu den Plänen der Bundesregierung haben sich natürlich sofort ein paar Stimmen gebildet:

Nach Einschätzung des Bundesverbands Erneuerbare Energien e.V. (BEE) ist die Landschaft der Solarunternehmen durch diese Einschnitte real bedroht. Der BEE ist sicherlich zu den Lobbyverbänden der Solarwirtschaft zu zählen, kennt die Landschaft jedoch auch sehr gut. Daher halte ich seine Einschätzung durchaus für erwähnenswert: mehr

Eine sehr gute Zusammenstellung der aktuellen Problematik rund um die Kürzung der Förderung findet sich auf enrgynet: mehr

Auch der SPD Energieexperte und Träger des alternativen Nobelpreises Hermann Scheer sieht Arbeitsplätze in der Branche gefährdet: mehr

Während Deutschland die Solarförderung kürzt plant der Nachbarstaat Frankreich einen Ausbau der Förderung: mehr dazu von Andreas Kühl auf energynet.de

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